Über die Gleichstellung von behinderten Schützen

Im Behindertensport werden die Schützen klassifiziert. Bei den Einteilungen wird unterschieden zwischen stehend, sitzend, mit kurzer Lehne und mit langer Lehne. Möchte ein köperbehinderter Sportler an Landes- und Deutschen Meisterschaften teilnehmen, muss er klassifiziert sein. Die Sportbünde bieten dazu Termine an, an denen dies möglich ist. Je nach körperlicher Einschränkung wird man dann in einer der Klassen eingeteilt, bei Gewehr ist auch noch eine Auflage Form eines Federbocks erlaubt bei schwerer Einschränkung. Alle möglichen Schießerleichterungen werden dann in einen Hilfsmittelausweis eingetragen, der zur Teilnahme berechtigt, neben der offiziellen Meldung. Diese Unterschiede sollen die Behinderungsgrade nahezu geleichstellen. Bei sehr unterschiedlichen Krankheitsbildern, kann nicht jedem komplett gerecht werden. So gibt es für Pistolenschützen mit Armproblemen nur die Möglichkeit die Seite etwa von rechts nach links zu wechseln, sind beide Seiten betroffen, gibt es keine Erleichterungen mit Ausnahme von Ladehilfen. Die Klasse SH1 ist ohne Auflage, SH2 mit Federbock und SH3 sehbehindert. SH3, wie geht das? Sehbehinderte schießen über einen Ton im Ohr. Dieser piept gleichmäßig, der Rhythmus wird schneller je weiter sie sich in der Mitte befinden. Die Schützen schießen mit einer Augenmaske und die verschiedenen Sehstärken auszugleichen. Bei einigen Disziplinen können die Schützen auch mit den gesunden gemeinsam schießen, sie erhalten eine Wahlmöglichkeit in welcher Klasse sie starten möchten, in beiden natürlich nicht. Weitere Fragen beantworten wir gerne bei einem Probetraining.

Trainingszeiten

1 Pers. Pro 20qm, Genesene und Geimpfte ohne Kontaktbeschränkungen.

Termine



Autorin: M. Schulz